Eltern haben nicht genügend Zeit, ihren Kindern alle Regeln eines gütlichen Zusammenlebens in der Gesellschaft zu vermitteln. Daher wird diese Aufgabe vermehrt von öffentlichen Institutionen übernommen. Hier meine ich nicht unbedingt die Schule sondern zum Beispiel die öffentlichen Verkehrsmittel. In der Straßenbahn kommen Durchsagen, die dazu auffordern, die Sitzplätze jenen zu überlassen, die sie wirklich nötig haben. Rauchverboten auf Bahnhöfen werden ebenfalls Lautsprecherdurchsagen gewidmet und das Essen von geruchsintensiven oder klebrigen Speisen wird durch Hinweisschilder als unerwünscht gekennzeichnet.
Im Zug gibt es sogenannte “Ruhezonen”, in denen lautes Reden, Plappern am Handy und Musikhören mit dem Kopfhörer unerwünscht ist. Damit das alle verstehen, sieht man Symbole, bestehend aus einem mahnenden Zeigefinger an den Lippen, einem Gesicht mit Kopfhörern – rot durchgestrichen, einem Handy – rot durchgestrichem sowie einem Mund, aus dem Schallwellen entweichen – rot durchgestrichen.
Mir fehlt ein wichtiges Symbol, das das Kauen von Kaugummi mit offenem Mund im gesamten Zug untersagt. Im Zug saß ich – was heißt “saß” – litt ich einen halbe Stunde einem jungen Mann gegenüber, der laut knaatschend mit offenem Mund Kaugumi kaute. Und im überfüllten Zug war kein freier Platz mehr, zu dem ich flüchten konnte. Mit offenem Mund Kaugummi kauen schaut nicht nur furchtbar belämmert aus es ist auch ekelig. Und das wäre eine lohnende pädagogische Aufgabe der öffentlichen Verkehrsmitteln, diese Botschaft zu verbreiten.
Ich rufe hiermit dazu auf, Symbole zu gestalten, die das Mitoffenemmundkaugummikauen abstellen. Die Gewinnerin/der Gewinner bekommt eine Zehnerpackung Bazooka.
Pädagogische Aufgaben der öffentlichen Verkehrsmittel
9. Oktober 2011Warum ich manchmal Müll einfach auf den Boden werfe
7. September 2011In Sachen Mülltrennung kann ich ganz schön penetrant sein. So manch junger Kollege trennt in meiner Gegenwart den Müll nicht aus Überzeugung oder aus Umweltschutzgründen sondern nur, um sich meine pädagogischen Einwirkungen zu ersparen. Ich habe alle Müllkübel im Büro mit großen Zetteln versehen, auf denen steht, was da hinein soll. Und landet wieder einmal eine Plastikflasche im Restmüll, dann kann es schon vorkommen, dass ich diese heraus fische und dem jungen Kollegen auf den Schreibtisch lege.
Nur bei einer Art von Papier trenne ich absichtlich nicht: Wenn ich hin und wieder mein Auto am Park&Ride-Parkplatz abstelle, dann finde ich manchmal am Abend einen kleinen Zettel von einem dubiosen Autohändler hinter dem Scheibenwischer, auf dem steht, dass der dubiose Autohändler gern mein Auto kaufen wolle. Oder manchmal klemmt auch irgend eine andere Werbung hinter den Scheibenwischern. Was auch immer hinter die Scheibenwischer geklemmt wird, das werfe einfach auf den Boden. Und das aus den selben Gründen, warum ich die Plastikflaschen auf den Schreibtisch des Kollegen lege. Ich hoffe, dass irgendwann einmal gegen das Hinterdiescheibenwischerstecken von unnötigen Zetteln DESHALB vorgegangen wird, weil die meisten der Zettel dann auf dem Boden landen.
Da kommt eine Erinnerung an meine Wiener Zeit auf: Damals war ich viel mit dem Fahrrad unterwegs. Parkte nun jemand sein Auto auf dem Radweg, dann klemmte ich den Autofahrern “Rüpelzettel” hinter die Scheibenwischer, in den ich den Schandparkern den Titel “Rüpel im Straßenverkehr” verlieh. Hatte ich keinen Rüpelzettel bei der Hand, dann nahm ich ein Papiertaschentuch, schnäuzte mich und klemmte dann das Papiertaschentuch hinter die Scheibenwischer.
Einmal parkte wieder ein Auto mitten am Radweg. Während der Fahrer irgendwo herumlungerte, saß der Beifahrer im Auto. Ich fuhr mit dem Fahrrad direkt auf das Auto zu, schaute in die Luft und überallhin, nur nicht auf das Hindernis am Radweg. (Zumindest erweckte ich diesen Anschein.) Der Beifahrer wurde nervös und begann zu fuchteln und zu winken, doch ich fuhr weiter auf das Auto zu, der Beifahrer fuchtelte immer heftiger und ich blickte fröhlich in die Landschaft und schien gar nicht zu merken, dass ich jetzt gleich in ein illegal abgestelltes Auto krachen würde. Erst ganz knapp vor dem Auto blieb ich stehen schaute den mittlerweile sehr verzweifelten Beifahrer zuerst strafend an und schüttelte dann ungläubig den Kopf ob derart rüpelhafter Art, einfach den Radweg mit einem Auto zu verstellen.
Was mir und Kühen peinlich ist
7. August 2011Über die Unmöglichkeit, mit Tieren zu sprechen, habe ich ja bereits Worte gespendet. Eine Ausnahme gilt für die an Hunde gerichteten Aufforderungen “Sitz!”, “Platz!” oder “Pfui!” etc. Bei “Ja, wo is er denn?” tut sich der Hund schon schwer entsprechend zu reagieren. Allerdings weiß er, dass Schwanzwedeln nie falsch sein kann. Dafür bekommt er ein “Då is er jå!”
Es ist eines der größten Verdienste Gary Larsons, dass er uns Menschen gelehrt hat, die Sprache der Kühe zu verstehen. In meinem Sommerurlaub begegnete ich vielen Kühen, die von mir nicht sonderlich Notiz nahmen. Nur einmal kam eine Gruppe Kühe laut muhend auf mich zu gelaufen. Erst als sie nur noch 20 Metern von mir entfernt waren, merkten sie, dass sie mich mit wem verwechselt hatten, was ihnen offensichtlich peinlich war. Da Kühe nicht pfeifend in den Himmel schauen können, machten sie das, was Kühe halt so tun: Sie rupften pro forma ein paar Grashalme ab und trollten sich dann.
Ich verstehe die Kühe nur zu gut. Mir passiert es auch hin und wieder, dass ich glaube, eine Bekannte zu sehen und zum Gruß samt Handbewegung ansetze. Und noch bevor der Gruß oder das Winken beendet ist, sehe ich: Oje. Verwechslung. Eine Unbekannte. Manchmal gelingt es dann, den Gruß in ein Husten und das Winken in ein Frisurzurechtrücken umzugestalten. Manchmal allerdings ist es schon zu spät: Der Gruß ist entwichen und gewunken habe ich auch. Nun hängt es vom Gemüt der begrüßten Unbekannten ab, ob ich böse oder belustigte Blicke ernte. Da würde ich gern ein paar Grashalme abrupfen und mich dann trollen.
Reden mit Ameisen
2. Juni 2011Ich bin Pragmatiker und glaube daher nicht, dass man mit Tieren reden kann. Und schon gar nicht mit Ameisen. Dennoch – eine wahre Geschichte: Meine Wohnung wurde eines Tages von Ameisen heim gesucht. Anfangs bekämpfte ich sie mechanisch und blockierte obendrein ihre Straßen mit englischem Senf. Doch sie fanden schnell neue Wege und ließen sich auch von regelmäßigen Staubsaugereinsätzen nicht vertreiben. Nach drei Tagen beschloss ich, härtere Maßnahmen zu ergreifen. Ich borgte mir ein sehr böses Gift gegen Ameisen aus. Am Abend stellte ich die verschlossene Flasche in den Raum, in dem die Ameisen fröhliche Urständ zu feiern pflegten. Ich sagte zu den Ameisen: “Wenn ihr bis morgen nicht verschwunden seid, dann kommt dieses Gift zum Einsatz!” Am nächsten Tag waren nur noch zwei verlorene Ameisen unterwegs, denen ich eine mechanische Behandlung zuteil werden ließ. Und seither ist meine Wohnung ameisenfrei. Die Giftflasche ließ ich noch ein paar Tage zur Warnung rumstehen. Dann brachte ich sie zurück.
Und weil’s mir gerade einfällt noch eine wahre Geschichte übers Reden mit Tieren: In einem Park sah ich einen Mann, der gerade mit seinem Hund schimpfte. Er sagte “Tut man das? Tuut maan daaas?” Der Hund schaute zum Herrl auf und wedelte verlegen mit dem Schwanz. Da rief der Mann: “Ich habe dich was gefragt!”
Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Das Gespräch verlief so: “Duat ma des? Duhuat ma des?” – “I hob di wos gfrogt!”
Bauchfleisch
9. April 2011Manchmal kommt es vor, dass ich Hunger habe und weiß, dass ich in absehbarer Zeit nicht zum Essen komme. Dann gibt es Bauchfleisch. Und das geht so: Ich trommle mit den flachen Händen auf meinen Bauch, um den Körper darauf hinzuweisen, dass es da genug zu holen gäbe und eine Nahrungsaufnahme nicht zwingend erforderlich ist.
Ob diese Methode funktioniert oder nicht, kann ich an meinen Indikator-Hosen ablesen. Diese sind so geschnitten, dass ich gerade gut hineinpasse, wenn mein Bauch den Idealumfang aufweist. Oft geschieht es an Montagen, dass mir die Indikatorhosen nicht passen und ich mit einer Schlabberhose Vorlieb nehmen muss. Diesen Montag versuchte ich mich in meine Lieblingshose zu zwängen. Mit stark eingezogenem Bauch gelang es mir gerade noch den Hosenbund zu schließen und Reißverschluss hoch zu ziehen. Doch als ich meine Bauchmuskeln entspannte, ging es “fdradonk!” und der Reißverschluss war aufgeplatzt. Manchmal ist die Wahrheit schmerzlich und machmal muss man sie zum Preis einer Hose erkaufen.
Manchmal ist die Wahrheit einer Hose nicht zumutbar.
Tscharank! Schromp. Schromp. Schromp.
13. März 2011“Tscharank! Schromp. Schromp. Schromp.” Anstatt zu fragen “Was ist das?” erkläre ich es gleich: Das ist das Geräusch, das eine Frau, die mir im Zug gegenüber sitzt, beim Apfelessen erzeugt. Da man im Zug nur eingeschränkt Tischkultur betreiben kann, isst sie den Apfel, indem sie ihn in der rechten Hand hält und Stück für Stück abbeißt.
Nur professionelle Zugfahrerinnen haben Plastiktegel mit, in denen vorgeschnitte Apfelspeigerl bereit liegen – wie auch eine Serviette oder Küchenrollenpapier. Und ich spreche absichtlich von ZugfahrerINNEN, denn Männer lassen sich lieber ein Bier bringen oder – wenn’s gesund sein soll – einen Kaffee.
Da es im Zug nur Löskaffee gibt, darf man sich nicht wundern, dass er nur nach Löskaffee schmeckt, auch wenn er sich hundertmal “Cappuccino” nennt. Da muss man schon Glück haben, wenn er wenigstens mit heißem und nicht mit abgestandenem lauwarmen Wasser zubereitet wird. Aber das ist eine andere Geschichte.
Zurück zu Speisegeräuschen im Zug: Die lautesten hörte ich in einem Regionalzug. Ein paar Sitzreihen von mir entfernt saß eine chinesische Familie. Der Sohn des Hauses – er dürfte so zehn bis 13 Jahre alt gewesen sein – der sich auch sonst nicht durch dezentes Verhalten auszeichnete, aß Pfirsiche. Wie man dabei derart viel Lärm machen kann, kann ich mir nur so erklären, dass der junge Bursche zusätzlich zu den Abbeiß- und Kaugeräuschen noch absichtlich Geräusche erzeugte, die sonst nichts zum Verzehrvorgang beitrugen. In Analogie zum “Tscharank! Schromp. Schromp. Schromp.” würde ich es mit “Slabatsch! Slabatsch! Slabatsch!” umschreiben.
Warum ich bei Kaugeräuschen so empfindlich bin, weiß ich nicht. Vielleicht liegt es daran, dass ich als Kind nie ein Tretauto bekam, obwohl ich es mir so sehr wünschte. Vielleicht liegt es aber auch an etwas anderem.
Sozialersatzdienst
6. Februar 2011Als ich in den 80er-Jahren Zivildienst machte, wurde ich gern heftig beschimpft. Originalzitat: “Ich verachte Sie. Ich hasse Sie. Ich spucke vor Ihnen aus. Pfui! Sie können wahrscheinlich nicht einmal einen ordentlichen Stechschritt!” Originalzitat: “Es Zivüdinah ghearats olle noch Mauthausn und dann ta-ta-ta-ta-tak! (mit Luftmaschinengewehr in der Hand)”
Heute scheitert die Abschaffung der Wehrpflicht weniger am Bundesheer als an der Frage, wer all die Arbeit machen soll, die zur Zeit die Zivildiener erledigen.
Mein Vorschlag: Ein verpflichtender Sozialdienst für alle jungen Männer (sowie ein freiwilliger für Frauen) – und wer aus Gewissens- oder andern Gründen keinen Sozialdienst absolvieren kann – für den gibt es Sozialersatzdienst, der beim Bundesheer abgeleistet wird.
Die Ölsardinen des Vergessens
30. Januar 2011Einmal im Jahr esse ich Ölsardinen. Dazu trinke ich Tee. Und dann dauert es wieder ein Jahr, bis ich vergessen habe, dass sie doch nicht so gut schmecken und ich wieder Lust auf Ölsardinen und Tee bekomme.
Früher hatten Hamburger von McDonalds den selben Effekt, wo es auch ungefähr ein Jahr dauerte, bis ich das Schaumgummigefühl beim Essen vergessen hatte und mich vom guten Duft verführen lies. Doch den letzten McDonalds-Hamburger aß ich im Jahr 2001 und er liegt mir noch heute schwer im Magen.
Zurück zu den Ölsardinen: Bevor ich diese esse, muss ich sie ja kaufen und bereits während des Kaufens auf den Geschmack vergessen haben. Beim letzten Kauf gab mir das Schicksal einen sehr deutlichen Wink: Es war beim Hofer und es war eine Zeit, zu der sehr viele Leute im Geschäft waren. Ich nahm eine Dose aus der Schachtel im Regal und dürfte dabei an einer blöden Stelle angekommen sein. Denn wie eine Lawine, wie eine Sturzflut, wie nach einem Dammbruch schossen tausende und abertausende Dosen Ölsardinen vom Regal auf den Boden und rutschen ob des Schwungs überall im Geschäft herum. Zu allem Überdruss rief eine Bekannte, die sich im Geschäft befand, in die allgemeine Stille des Schrecks “Norbert! Wos fiast denn scho wida auf?” Demütig und gedemütigt klaubte ich all die Myriaden Dosen auf, um sie zurück ins Regal zu schlichten. In der Zwischenzeit dürfte sich allerdings eine wundersame Fischvermehrung ereignet haben, denn ich bekam nicht einmal die Hälfte der Dosen unter.
Ich bin schon gespannt, mit welch drastischen Mitteln mich mein Schicksal nächstes Jahr vorm Kauf von Ölsardinen warnen wird.
Meine bahnbrechende Erneuerung des Fußballs
29. Januar 2011Dass die Welt des Fußballs ausgerechnet mir ihre genialste bahnbrechende Innovation verdankt, hätte niemand gedacht.
Meine Erfindung, die den Fußball zu völlig neuen Höhen führt, nennt sich Kreuzfußball – oder um der weltweiten Bedeutung meiner Erfindung Rechnung zu tragen: Cross-Soccer.
Die Idee basiert auf der Tatsache, dass Fußball seit seiner Erfindung nach den immer selben Regeln gespielt wird und daher schon furchtbar langweilig ist. Eine neue Spielweise war das Gebot der Stunde – und ich habe dieses angenommen und Kreuzfußball erfunden.
Und das geht so: Man baue ein normales Fußballfeld. Dann baue man am selben Gelände ein zweites Fußballfeld, das sich mit dem ersten in der Mitte im rechten Winkel kreuzt. Auf diesem kreuzförmigen Fußballfeld werden zwei Fußballspiele zeitgleich gespielt. Die Mannschaften A und B spielen entlang der Nord-Süd-Achse und die Mannschaften C und D entlang der Ost-West-Achse. In der Mitte des Spielfelds, dort wo sich die Spielfelder quadratförmig überschneiden, dürfen alle vier Mannschaften agieren.
Bei der Einführung des Kreuzfußballs dürfen sich die beiden Fußbälle farblich stark unterscheiden. Auch die Dressen der Mannschaften dürfen eine eindeutige Zuordnung der Spieler zu einer Mannschaft ermöglichen. Sobald aber die neue Art des Fußballspiels Tradition geworden ist verschwinden diese Unterschiede: Die beiden Fußbälle schauen einander dann so ähnlich, dass nur eine genaue Prüfung eines am Fußball eingetragenen Codes zeigt, welchem Spiel dieser Ball zugeordnet ist. Auch die Dressen aller 44 Spieler sind optisch ident, sodass die Spieler auf Gesichter und Statur der Mitspieler achten müssen.
Die Anzahl der Schiedsrichter wird auf drei erhöht: je einer für jedes Spiel und ein weiterer, der die Gesamtleitung inne hat.
Mit diesen neuen Regeln wird der Fußball endlich wieder zu einem spannenden und interessanten Sport.
Doch auch diese geniale Erfindung wird sich einmal als Routine festigen und drohen, langweilig zu werden. Daher habe ich schon weitere Innovationen in der Schublade: Etwa der L-Fußball, der ebenfalls am Kreuzfußballfeld gespielt wird. Allerdings spielen dabei die Mannschaft A und B auf dem Nord- und dem Westfeld während die Mannschaften C und D auf dem Süd- und Ostfeld spielen.
Beim Sternfußball kreuzen einander drei Fußballfelder. Da können sogar sechs Mannschaften gleichzeitig spielen. Beim Schleifenfußball wird die rechtwinkelige Form aufgelöst und das Fußballfeld entspricht der Form eines Achters.
Treppenfußball: Das Spielfeld – oder die Spielfelder – befinden sich nicht auf einer Ebene sondern enthalten Gelände-Treppen.
Massensport-Fußball (kann – auch – auf den alten Fußballfeldern gespielt werden, sofern noch welche übrig geblieben sind): Die Mannschaften bestehen nicht aus je elf sondern je 111 Spielern.
Sollten sich all diese Spielformen dereinst – wie der veraltete Fußball – verlangweilen: Fragen Sie mich nach neuen Ideen und Sie werden sehen, welch interessante Spielvariationen ich in der Zwischenzeit entwickelt habe.
Wort des Jahres – zu spät eingereicht
23. Dezember 2010Zu schade, dass das Wort des Jahres schon gewählt wurde. Sonst wäre jenes Wort, das Walter Meischberger leider zu spät eingereicht hat, schwer im Rennen:
“supernackt”.
Vielleicht kann man ja die Wahl des Wortes des Jahres noch anfechten: Immerhin hat der Meischi sein “supernackt” ja schon im Februrar 2010 ausgesprochen und nur aus falscher Bescheidenheit nicht veröffentlicht.
Auch der Spruch des Jahres kam zu spät: “Das ist eigentlich schon alles, was ich sagen wollte”. Hier darf ich Werner Kogler mein Kompliment aussprechen. Manchmal bin ich stolz, Grün gewählt zu haben. Auch wenn es nicht fair ist, Werner Kogler mit Meischberger in einem Blog zu nennen.